Der
Aufstiegstempel
im Ätherreich über Luxor, Oberägypten
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der Lichtstätten
zu SERAPIS BEY
Hierarch:
Meister SERAPIS BEY
Flammenfarbe: Kristallweiss
Eigenschaften: Reinheit, Aufstieg
Erkennungsmelodie: Liebestraum und Solitude (Liszt)
Wenn man den Nil
aufwärts fährt, erlebt man den unvergesslichen Anblick der aus dem
Wüstensand sich erhebenden Ruinen der damaligen Heiligtümer von Luxor,
die der Nachwelt von der einstigen Erhabenheit und Schönheit berichten.
Über diesen ehemaligen Tempelbauten pulsiert der ätherische Brennpunkt
der Aufstiegsflamme. Sie wurde einst von Priestern des Heiligen Feuers die Meere
hinweg nach Ägypten, nach Luxor gebracht, als der atlantische Kontinent
unter den Wogen des Ozeans versank.
Wenn wir im höheren Bewusstsein zu dieser heiligen Stätte kommen,
erblicken wir einen großen, weissen, in einem vollkommenen Quadrat errichteten
Bau, umgeben von einer großen Mauer, die vier hohe Ecktürme aufweist.
Wir gehen durch das mit Schmiedeeisen reich verzierte Portal. Von einem gütigen,
jungen Wächter mit edlem Antlitz werden wir begrüßt, das Tor
schwingt weit auf, und uns bietet sich ein paradiesisch schöner Garten,
der uns ganz in seinem Bann hält und durch seine Ausstrahlung mit Ehrfurcht
erfüllt. Wir werden zu den lichten Hallen geführt, wo die mächtige
strahlend-weisse Aufstiegsflamme pulsiert, die stets von der Energie all derer,
die ihre Vollkommenheit erreichen, etwas aufnimmt. Jedes Mitglied der Bruderschaft
von Luxor sorgt dafür, dass dieser Kraftstrom sich ständig verstärkt,
indem es seine Energie in die Flamme investiert.
Wenn der Schüler begonnen hat, seinen »Weg nach Hause« zu beschreiten und seinen Lebensplan zu erfüllen, werden die Aufstiegskraft und die Schulungen im Tempel und auch in seinem irdischen Leben einen zusätzlichen Impuls bilden, um die nötige Kraftanstrengung zu machen, die dieses Ziel in greifbare Nähe rückt. Hier wird das Tor in die ewige Freiheit offengehalten, und er wird ebenso wie alle Vorangegangenen seine Energien der Aufstiegsflamme hinzufügen, sobald er seinen Endsieg errungen hat.
Die Übungen in Luxor sehen Selbstbeherrschung und Aufmerksamkeit vor, um Gefühle und Gedanken des äußeren Selbstes nach innen zu richten, bis das Licht im Herzen des Schülers so stark wird, dass alles, was zur Verwirklichung seines Lebensplanes erforderlich ist, hervorströmt. Um zur Selbstdisziplin, zum immerwährenden Frieden und zu innerer Harmonie zu finden, muss der Schüler lernen, sein Licht auszuweiten, bis es sich in jeder Tätigkeit und Lebenserfahrung offenbart.
Jeder Mensch, der seine Freiheit erreicht, macht es den Nachfolgenden leichter, denn die Kraft der Flamme nimmt ständig zu. Eines Tages, wenn für den Strebenden der Zeitpunkt gekommen ist, seine Meisterschaft zu erreichen, wird er dankbar sein, die hier gehüteten Kräfte annehmen zu dürfen. Die Voraussetzung zum Erreichen dieses großen Zieles ist jedoch immer, dass die Lebensenergie, die er während seiner zahlreichen Inkarnationen gebraucht hat, gereinigt ist, um sie für den Aufstieg zu qualifizieren.
Luxor ... die letzte Station derer, die sich aufgemacht haben, ihre Erdenreise mit den dazu erforderlichen Qualifikationen zu beenden, um durch das Tor des Aufstiegs in die Freiheit zu schreiten! Viele Träume und Hoffnungen, aber auch Enttäuschungen der Schüler aller Zeitalter, die den strengen Schulungen hier nicht gewachsen waren, vibrieren in der Akasha-Chronik dieser Örtlichkeit - aber auch die geistigen Kräfte vieler Erleuchteter, so dass der Schüler sich emporgetragen fühlt, wenn er hier eintritt.
Der große Meister SERAPIS BEY, dessen Name der Inbegriff der Disziplin ist (er war in einer seiner Inkarnationen der Spartanerkönig Leonidas), schaut auf das Licht im Herzen des Anwärters und erkennt daran, welche Schulungen und Aufgaben für ihn erforderlich sind, um den Christus in sich zu entwickeln. Was wird der Schüler empfinden, wenn er vor ihm steht, wenn seine Augen ihn durchdringen, wenn all der Unrat sichtbar wird, den er seit Zeitaltern gesammelt hat? Wird er entfliehen wollen, wie sooft schon, oder wird er standhalten und sich selbst geloben, seine menschliche Natur zu reinigen und den begonnenen Weg weiter zu verfolgen? Dann wird der große Meister lächeln und ihm seinen Segen erteilen.
Versucht es, so rät er uns!
Meister SERAPIS BEY sagt:
Eine neue Weltanschauung setzt sich nur sehr schwer durch, denn die meisten Menschen sind träge im Denken und leben in den gewohnten Vorstellungen, weil es so am bequemsten ist. Ein Umdenken erfordert Konsequenzen, für die sie kaum bereit sind. Das ist heute die Einstellung des größten Teils der Menschheit. Für sie wird es nötig sein, dass sie durch Erschütterungen zu gehen haben, die ihnen die Augen öffnen werden, damit sie etwas Neues akzeptieren.
Doch bevor dies eintritt, versuchen die Mächte des Lichtes alles nur Mögliche, um auf anderen Wegen den Umdenkprozess einzuleiten. So wird das alte Wissen, mit dem ihr Schüler in all den Jahren unserer Verbindung bekanntgemacht wurdet, auf vielen Wegen in das Bewusstsein der Menschen gerückt, und es ist bereits erkennbar, dass die Nachfrage wächst und viele bereit sind, es anzunehmen.
Auch wir können nicht voraussagen, wie viele Menschen davon erfasst werden und auf den bisherigen Wegen davon erfahren, doch unsere Bemühungen zur Erweckung so vieler noch schlafender Menschen werden vervielfacht. Wir sehen auch unsere Schüler in aller Welt ihrer Aufgabe des Weiterverbreitens nachgehen. Das wird die neuen Ideen auch zu denen tragen, die heute noch nicht gewillt sind, sie anzunehmen. So hängt es von jedem Schüler ab, wieweit er die geistigen Voraussetzungen schafft, das heisst die Lichtkräfte in Bewegung setzt, um die noch vernebelten Gemüter aufzuhellen, damit sie in der Lage sind, neue Erkenntnisse zu sammeln und den Weg zu suchen, der aus der bisherigen Enge herausführt.
Die Erfolge, die bisher erzielt wurden, sind vielversprechend, Meine Freunde, und auch ihr habt Anteil daran. So rufe ich euch auf, die Kräfte der Aufstiegsflamme so oft wie möglich in Tätigkeit zu setzen, damit sie Bewegung in die trägen Gemüter bringen und die Impulse der Neuen Zeit aufgenommen werden können. Lasst sie auch durch euer Leben fließen, erneuernd und belebend, sie bringen euch den Antrieb für eure Arbeit und vertreiben die Müdigkeit, die auch die Schüler oft noch befällt und behindert.
Seid guten Mutes,
geliebte Freunde, die Strahlung Luxors ist ein belebendes Stärkungsmittel
und verscheucht die Nebelmassen, die noch die Erde bedecken!
(entnommen aus: www.angelvox.com)
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